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Der verlorene Sohn der Theologie

Eine geistesgeschichtliche Einordnung von Luthers Denken

14,80€ inkl. MwSt.

    Autor: Niedermeier, Richard
    ISBN: 978-3-86417-061-4
    Seiten: 190
    Einband: Paperback

Zum Inhalt

»Luther war ein Ereignis; ein Ereignis, das allerdings nicht wie ein Feuerregen vom Himmel fiel, sondern aus einer von verschiedensten geistigen Strömungen getränkten Erde erwuchs.«

Martin Luthers Thesen erschütterten die Glaubenswelt des christlichen Spätmittelalters und sind bis heute an die schillernde Gestalt des Reformators und Rebellen geknüpft. Doch auf welchen Vorbildern basierten seine folgenschweren Thesen? Wie formte er sie nach seinem Sinne um? Und: Rechtfertigen sie tatsächlich die Erhebung Luthers zum gemeinsamen Lehrer des abendländischen Christentums?

Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 widmet sich der Theologe Richard Niedermeier diesen Fragen und untersucht einflussreiche Strömungen wie den Humanismus, die Apokalyptik und die Mystik. Hierbei wird deutlich, dass die Glaubensspaltung mitnichten das Produkt eines Zufalls oder einer Kurzschlussreaktion der Kirche, sondern unausweichlicher Ausgang von Luthers Thesen war.Im dritten Band der Reihe »500 Jahre Luther und Reformation« zeichnet Niedermeier das Bild eines Dekonstruktivisten, der notwendige Komplexitäten abbaute, ebenso jedoch das eines Philosophen, der von seinen Zeitgenossen geschätzt wurde. Unter Berücksichtigung psychologischer und biographischer Aspekte gelingt es ihm, ein neues Licht auf Luther zu werfen und einen neuartigen Zugang zu seinen Lehren zu schaffen.

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